Funktionsprinzip von Perometern

Perometer funktionieren mit parallel arbeitenden Lichtvorhängen aus lichtemittierenden Dioden (LEDs), mit denen die Extremität beleuchtet und dabei abgetastet wird. Die eigentliche Messeinheit ist in dem Rahmen eingebaut, der über die Extremität geschoben wird.

Im Rahmen verlaufen zwei zueinander senkrechte Lichtvorhänge wie im Bild 1 gezeigt. Sie nehmen zwei zueinander senkrechte Extremitätendurchmesser und ihre Position innerhalb des Rahmens auf. Wird der Rahmen manuell über die Extremität geführt, so werden die Durchmesser und ihre Lagen in kurzem Abstand längs der Extremität bestimmt und dabei automatisch zwei Konturenbilder von zwei zueinander senkrechten Seiten aus aufgenommen. Die Daten sind weitgehend unabhängig von der Lage des Messobjektes im Rahmen. Dies erst macht die Bildaufnahme in der Praxis wirklich einfach. Fototechnische Einzelheiten bis hin zur richtigen Objektbeleuchtung werden vom Messsystem selbständig berücksichtigt.



Perometer sind auf einfache Handhabbarkeit hin optimiert.

Die Bedienung mit Hilfe eines herkömmlichen PC erlaubt eine einfache Überwachung und Steuerung der Bildaufnahmeeinheit. Vollautomatisch werden die Messdaten in übersichtlicher Weise gespeichert, verwaltet und ausgewertet; Übernahmemöglichkeiten der Ergebnisse in andere Software, z.B. in Textverarbeitungs- und in Präsentationsprogramme, sind Standard.